Bürokratiebremse soll endlich gelöst werden

 

 

Zu viel Bürokratie hindert auch Heilberufler, die eigene Praxis mit voller Kraft weiterzuentwickeln. Nun will der Gesetzgeber diese Bürokratiebremse lösen. Damit die Regelungen (teilweise sogar rückwirkend zum 1. Januar 2017) in Kraft treten können, muss jedoch noch der Bundesrat zustimmen.

Grenze für Kleinbetragsrechnungen wird angehoben

Der Vorsteuerabzug aus sogenannten Kleinbetragsrechnungen soll erleichtert werden. Als solche gelten Rechnungen bis zu einem Gesamtbetrag von 150 Euro (künftig 200 Euro). Der Vorteil:  Kleinbetragsrechnungen müssen nicht alle Pflichtbestandteile einer ordnungsgemäßen Rechnung enthalten. Insbesondere kann auf den gesonderten Ausweis des Entgelts und des Umsatzsteuerbetrags sowie auf den Namen des Rechnungsempfängers verzichtet werden.


Neue Grenzen für Lohnsteueranmeldungen

Ob ein Arbeitgeber die Lohnsteuer monatlich, vierteljährlich oder kalenderjährlich anzumelden und abzuführen hat, hängt von der Höhe der im Vorjahr insgesamt abgeführten Lohnsteuer ab. Kleine Unternehmen mit nur ein oder zwei Mitarbeitern sollen ihre Lohnsteueranmeldungen  kalendervierteljährlich abgeben können. Das ist künftig möglich, wenn die abzuführende Lohnsteuer für das vorangegangene Kalenderjahr mehr als 1.080 Euro, aber nicht mehr als 5.000 Euro (derzeit 4.000 Euro) betragen hat.

Pauschalierungsgrenze wird erhöht

Bei kurzfristigen Beschäftigungen kann der Arbeitgeber die Lohnsteuer pauschal mit 25 % des  Arbeitsentgelts zuzüglich Solidaritätszuschlag und ggf. Kirchensteuer erheben. Voraussetzung ist, dass der tägliche Arbeitslohn 72 Euro (bisher 68 Euro) nicht übersteigt. Damit wird die Pauschalierungsgrenze an den höheren Mindestlohn von 8,84 Euro pro Stunde angepasst. Eine Beschäftigung ist kurzfristig, wenn sie von vornherein auf nicht mehr als drei Monate oder insgesamt 70 Arbeitstage im Kalenderjahr begrenzt ist und sie nicht berufsmäßig ausgeübt wird. Davon ist auszugehen, wenn das Entgelt monatlich 450 Euro nicht übersteigt

Geringwertige Wirtschaftsgüter dürfen mehr kosten

Bei geringwertigen Wirtschaftsgütern bis 410 Euro sind die Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten sofort in voller Höhe als Aufwand abziehbar. Für nach dem 31. Dezember 2017 angeschaffte bzw. hergestellte Wirtschaftsgüter soll diese Grenze auf 800 Euro angehoben werden.

(Stand: 19.05.2017)

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